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"Unkraut"
In erster Linie wird man seine Zeit damit verbringen, unerwünschte Sämlinge zu entfernen. Hier sind vor allem die Birken zu nennen, welche im Moorbeet gute Bedingungen für die Keimung vorfinden und überaus lästig werden. Auch der Fingerhut lässt sich regelmäßig in meiner Anlage finden, ist aber problemlos in Schach zu halten.
Zudem können zwei Moosarten - Lebermoos und Widertonmoos - überaus lästig werden.
Das Lebermoos kann sich wie ein Teppich über den Boden legen und im Extremfall zarte Pflanzen wie den Sonnentau einfach zudecken. Hier und da ein einzelnes Lebermoos macht natürlich nichts aus, aber es darf sich auf keinen Fall ausweiten. Sorgsames Absammeln ist hier angesagt, wenngleich dies schwer ist, da es sich gut am Boden "festklammert". Die auf der (noch fehlenden) Abbildung zu sehenden becherartigen Gebilde des Lebermooses dienen der vegetativen Vermehrung. Für die generative Vermehrung werden gestielte Sporenkapseln gebildet, welche wie kleine Schirmchen aussehen.
Das Widertonmoos ist ein typisches Waldmoos, das oft dichte Polster bildet. Im Moorbeet hat es eigentlich nichts zu suchen, es sollte entfernt werden. Möchte man ein Moospolster zur Zierde in der Anlage belassen, ist es ratsam die Sporenkapseln, welche auf langen Stielen stehen, frühzeitig abzuschneiden, um eine stärkere Ausbreitung zu vermeiden.
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